Newsletter 06/2011 vom 26.07.2011
Neues aus der Wüste

Es ist heiss, heiss, heiss... welche Wohltat mit Wasser- und Honigmelonen im Überfluss!
Unsere neuen Programme für Ihren nächsten Ausflug oder Kurzurlaub sind online. Klicken Sie hier zum download.
Auch im Herbst 2011 bietet unser Partner Rollo Tours in Zürich wieder seine Schnuppertouren und Wüstentouren an. Mehr Infos unter www.rollotours.ch.
Einige Bilder der Frühjahrstour auf der Rollo Tours Facebook Seite
Wortschatz: Welcher Tag?

- Sonntag: la-hadd
- Montag: el-tnine
- Dienstag: et tleta
- Mittwoch: l-arba
- Donnerstag: el khmiss
- Freitag: ej jema
- Samstag: es sebet
bis zum nächsten Newsletter...
Entdecken Sie: Die Sahara

Durch wahrhaftige Ozeane aus Sand und unendlichen goldenen Dünen, entdecken Sie die fantastischen Landschaften der Sahara und lassen Sie sich durch eine Begegnung mit einem Wüstenfuchs, einer Gazelle oder einer Springmaus überraschen.
Eine Vielzahl kleiner Wüstentiere, Blumen, Sandrosen und vor allen Dingen... LEBEN... nehmen Sie sich die Zeit, weit ab von Teerstrassen...
Begleiten Sie uns auf einem Kamelritt von Douz nach Ksar Ghilane: Führer und Kameltreiber sind der Schlüssel einer erlebnisreichen "Méharée". Sie "bilden" Sie aus beim Holzsammeln, Kamel reiten & füttern...
Ihr Führer ist ein Mann der Wüste. Lassen Sie sich von seiner Leidenschaft für seine Heimat, seine Kenntnisse der Fauna und Flora und des Lebens der Nomaden entführen Er wird Sie lehren "seine Wüste" zu verstehen, zu lieben und zu respektieren...
Der menschliche Kontakt ist eine unserer Prioritäten. Deshalb ist dies eine Familienangelegenheit: Bruder, Vetter, Onkel... jeder hat seine Aufgabe: der eine ist Koch, der andere sorgt für Ihre Unterhaltung am Lagerfeuer mit Gesang und Musik...
Für mehr Informationen, kontaktieren Sie uns oder downloaden unser Programm.
Informatives: Der Marabout

Ein Marabout (auch Marab(o)u, vom arabischen murabiṭ) ist im Volksislam ein islamischer Heiliger, meist aus der Tradition des Sufismus (islamische Mystik).
Durch Vermischung des portugesischen marabuto und des spanischen morabito erscheint der Begriff bereits in Reiseberichten aus dem 17. Jahrhundert. Auch die Grabstelle eines Marabout selbst wird manchmal so genannt. Einige dieser Gräber gelten als heilige Stätten.
Um die Grabstätten berühmter, überregional verehrter Persönlichkeiten entstanden Sufi-Zentren; man nennt sie zâwija, im islamischen Osten heißen sie (chânkah), auf Türkisch Tekke. Man erkennt die Anlagen an den mit Kalk geweißten Kuppelbauten (qubba). Einige Zawiyas in Marokko beherbergen in der Nähe des Grabes auch eine Bibliothek, in der die vom Lokalheiligen und seinen Nachfolgern gesammelten Handschriften aus allen Bereichen der islamischen Wissenschaften aufbewahrt werden. Die bekannteste Zawiya im Südosten Marokkos ist die im Jahre 1575 gegründete Zawiya des Nasiriyya-Ordens in Tamgrut. Im Atlas-Gebirge ist die az-Zawiya al-ʿAyyaschiya in Sidi Hamza durch ihre reichhaltige Bibliothek, die der Gründer Abu Salim al-ʿAyyaschi bereits im 17. Jahrhundert angelegt hatte, bekannt. Auch ganze Clans können maraboutischen Charakter besitzen, so etwa die maurischen Kunta in Mauretanien und Mali, deren Oberhaupt aus der berühmten Familie al-Baqqai zwischen ca. 1830 und 1894 in Timbuktu residierte und einen großen spirituellen, aber auch politischen Einfluss über die Mauren und die Tuareg ausübte.
An der Spitze einer Zawiya steht ein unmittelbarer Nachkomme des Marabout, der die Einkünfte verwaltet und unter den anderen Mitgliedern der Maraboutfamilie verteilt. Marabouts können sowohl Männer als auch Frauen sein; erstere nennt man im allgemeinen sidi (aus: saiyidi = mein Herr) oder mulai (aus: maulaya = mein Herr), heilige Frauen führen den berberischen Titel lalla (Herrin).
Neben den Heiligen, deren historische Existenz überliefert ist, gibt es Marabouts, deren Ursprung nicht nachweisbar ist; sie sind oft namenlos oder tragen fantasievolle Namen: Sidi al-Muchfi: (= der Verborgene), Sidi Qadi al-Hadscha: (= der die Bedürfnisse - des Suchenden - erfüllt), Bou Schta' (aus: Abu Schita'): der Regenspender, abgeleitet aus Schita': Winter, d.h. die regenreiche Jahreszeit. Ihre Heiligtümer sind einfache, mit Steinen umzäunte Anlagen ohne Kuppel. Sagenumwoben und mit Sicherheit unhistorisch ist das Grab des Prophetengefährten (sidi sahbi) in Kairouan und das Grab des ebenfalls als Prophetengefährten verehrten Abu Lubaba in Gabes.
Der Kult der Sieben Heiligen von Marrakesch basiert auf historischen Persönlichkeiten.
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass nordafrikanische Ortsnamen, die mit Sidi beginnen, (wie Sidi bel Abbès) auf männliche Marabouts zurückzuführen sind, deren Kult heute noch lebendig oder schon verblasst ist. Weibliche Heilige werden mit Lalla angesprochen (Ortsname Lalla Takerkoust).
- Zaouïa de Sidi Selem. Bizerte
- Zaouïa de Sidi Mehrez. Tunis
- Zaouïa de Sidi Brahim Riahi. Tunis
- Zaouïa de Sidi Belhassen Chedly. Tunis
- Zaouïa de Sidi Ben Arous. Tunis
- Zaouïa de Sidi Kacem El Jellizi. Tunis
- Zaouïa de Sidi Bou Saïd. Tunis
- Zaouïa de Lella Manoubia. Manouba
- Zaouïa de Sidi Sahab. Kaïrouan
- Zaouïa de Sidi Amor Abada. Kaïrouan
- Zaouïa de Sidi Abid El Ghariani. Kaïrouan
- Zaouïa de Sidi Ben Azzouz. Nefta
- Zaouïa de Sidi Bouteffaha. Béja
- Zaouïa de Sidi Salah Zlaoui. Béja
- Zaouïa de Sidi Abdelkader. Béja
- Zaouïa de Sidi Bou Arba. Béja
- Zaouïa de Sidi Taïeb. Béja
- Zaouïa de Sidi Baba Ali Smadhi. Béja
- Zaouïa de Sidi Ali El Mekki
- Zaouïa de Sidi Boudaouara. Sfax
- Zaouïa de Sidi Saïd Khanfir. Sfax
- Zaouïa de Sidi Boulbaba. Gabés
- Zaouïa de Sidi Ibrahim El-Jomni. Djerba
Source: wikipedia
Nicht zu verpassen: Dar Souleiman in Douz

..."Mein Name ist Marie, ich bin Französin, ausgewandert nach Tunesien und seit 20 Jahren habe ich 160 000 KM Wüstenpisten bereist: Marokko, Algerien, Mali, ... Mit meinem Gatten, Ali, wollen wir unsere Leidenschaft der Wüste mit Ihnen teilen"...
So stellt sich das "Dar Souleiman" in Douz vor.
Lokales Flair, Gastfreundschaft und Wertschätzung der lokalen Kultur, immer unter einem qualitativen Aspekt, die Nutzung der vorhandenen Ressourcen und eine Reduzierung der Umweltbelastung.
Eine solches Modell ist in der Lage, Wohlstand für alle zu erzeugen: eine Kombination der Umwelt und der menschlichen Ressourcen, in einem gemeinsamen Prozess zwischen öffentlichem und privatem Sektor in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen.
Damit war die Idee geboren ...
Ihr Eigentum, das "Dar Suleiman" -in Übereinstimmung mit den örtlichen Traditionen erbaut- verfügt über 2 Gästezimmer, mit Bad und Dusche, gebaut um einen blühenden Garten mit schattigen Terrassen, wo Sie die Geselligkeit der Gastfamilie geniessen und sich den Traditionen und Brauchtümern, der Küche und dem lokalen Handwerk nähern.
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

